Pressemitteilung 12.11.2014

TTIP: Ehrliche Debatte über Gewinner und Verlierer ist überfällig

Anlässlich einer Studie über negative Auswirkungen von TTIP auf europäische Volkswirtschaften der US-amerikanischen Tufts-University erklärt Katharina Dröge, Sprecherin für Wettbewerbspolitik:

Die Studie zeigt: Eine ehrliche Debatte über die Frage, wer durch TTIP gewinnt, und wer verliert, ist lange überfällig.

Anders als stark kritisierte Prognosen der EU-Kommission, die pro Haushalt mehrere Hundert Euro mehr im Jahr versprechen, kommen die Forscher an der Tufts Universität zu einem völlig anderen Schluss: Für Deutschland befürchten sie langfristig finanzielle Verluste für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Deshalb ist ein genauer Blick auf Gewinner und Verlierer so wichtig.

Niemand kann sicher sagen, welche Prognose am Ende der Wahrheit entsprechen wird. Klar ist aber, dass es mit TTIP und anderen Abkommen sehr wohl Verlierer geben kann. Wir brauchen eine ehrliche Debatte darüber, welche Branchen durch Handelsabkommen wie TTIP profitieren würden und welche nicht. Dieser Debatte dürfen sich auch die Befürworter von TTIP nicht länger verweigern.

Studie der Tufts-University:
http://ase.tufts.edu/gdae/policy_research/TTIP_simulations.html

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