Pressemitteilung 09.09.2014

Klimapolitik braucht Taten statt Worte

Zum Jahresbericht der Weltorganisation für Meteorologen (WMO), wonach die CO2-Konzentration den höchsten Anstieg seit 30 Jahren verzeichnet, erklärt Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik:

Die Zahlen unterstreichen: die Zeit des Redens ist vorbei. Damit die Klimaverhandlungen 2015 nicht zur Farce werden, müssen die Staats- und Regierungschefs jetzt handeln. Statt allein erneuter Minderungsversprechen, braucht es einen ambitionierten Schlachtplan für den Ausstieg aus der fossilen Energieversorgung.

Die internationale Klimawissenschaft ist sich einig: um einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden und das 2-Grad-Ziel zu erreichen, müssen mindestens 80 Prozent der verbleibenden fossilen Rohstoffe unter der Erde bleiben. Wir fordern ein Ende der Förderung der besonders klimaschädlichen Kohle. Hier müssen wir in Deutschland aber auch international ansetzen. Der Abbau fossiler Subventionen muss zur Priorität werden, statt die Kohle mit immer neuer Unterstützung künstlich am Leben zu erhalten.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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