Pressemitteilung 28.04.2015

Nepal braucht unsere Unterstützung

Zum verheerenden Erdbeben in Nepal erklären Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik, und Omid Nouripour, Sprecher für Außenpolitik:

Nepal braucht schnell und unbürokratisch Unterstützung bei der Bergung von Verschütteten und Hilfe bei der Behandlung von Verletzten. Notunterkünfte, die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und Grundnahrungsmitteln müssen rasch bereitgestellt werden. Internationale Hilfe darf sich dabei nicht nur auf die Region rund um Katmandu konzentrieren. Hilfe muss auch die ländlichen Gebiete erreichen und sie muss sich an der Bedürftigkeit der Menschen, nicht der medialen Aufmerksamkeit orientieren.

Wir begrüßen die Hilfszusagen der Bundesregierung für Nepal. Am Ende wird zählen, dass Nepal, eines der ärmsten Länder der Welt, nicht nur kurzfristige Unterstützung bekommt.

Aus der humanitären Katastrophe in Haiti haben wir gelernt, wie wichtig es ist, auch nach Abklingen der Medienberichterstattung, den Wiederaufbau des Landes weiterzuverfolgen und zu begleiten. Gerade in Ländern, in denen die Regierungen mit derartigen Tragödien überfordert sind, müssen wir weitere Katastrophen, wie die Ausbreitung von Seuchen, verhindern.

Das Erdbeben vom vergangenen Samstag trifft Nepal in einem unvorstellbaren Ausmaß. Wir trauern um die Opfer. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, die in den Trümmern noch immer nach Vermissten suchen.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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