Pressemitteilung 11.02.2015

Bauprogramm für Flüchtlinge muss auch Integration fördern

Zu Forderungen des Städte- und Gemeindebundes, den Bau neuer Flüchtlingsunterkünfte dauerhaft zu unterstützen erklärt Chris Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik:

Die Forderung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes nach einer dauerhaften finanziellen Unterstützung des Bundes für den Bau von Unterkünften in den Kommunen ist richtig. Diese Leerstelle klafft bisher in der Planung der Bundesregierung. Wir fordern schon lange, die Kommunen bei der Flüchtlingsunterbringung stärker zu unterstützen. Es braucht eine nationale Kraftanstrengung, wenn wir die menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen gewährleisten und die Kommunen mit dieser Mammutaufgabe nicht im Regen stehen lassen wollen. Dabei ist wichtig, dass dieses Bauprogramm für eine verbesserte dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen eingesetzt wird. Neue Unterkünfte alleine reichen aber nicht. Wir brauchen außerdem investitionsbegleitende Maßnahmen, die die Integration der Flüchtlinge fördern. Dazu gehören vielfältige Beratungsangebote, wie Hilfe bei der Wohnungs- und Arbeitssuche.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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