Pressemitteilung 19.06.2015

Ländliche Räume: Verlässliche Förderung statt vereinzelter Strohfeuer

Zur heute vorgestellten Auswahl der 13 Modellregionen des Wettbewerbs „Land(auf)Schwung“ durch Minister Schmidt, erklärt Markus Tressel, Sprecher für ländliche Räume:

Strukturschwache Regionen brauchen innovative Förderansätze, beispielsweise auch in Form eines Regionalbudgets. Die Modellregionen des Wettbewerbs „Land(auf)Schwung“ sollen die unterschiedlichen Chancen, Herausforderung und Handlungsansätze ländlicher Räume aufzeigen. Allerdings hat auch schon das Vorgänger-Programm „LandZukunft“ in ganz ähnlicher Weise und mit ganz ähnlicher Begründung neue Förderansätze ausprobiert. Offen bleibt die Frage, wie die Programme evaluiert werden sollen, um die gewonnenen Erkenntnisse in dauerhafte, verlässliche Förderansätze zu übertragen.

Denn die Förderung von Modellregionen darf nicht von der eigentlichen Aufgabe der Bundesregierung ablenken: Eine zukunftsorientierte Förderlandschaft zu erarbeiten, die strukturschwache Regionen auch nach 2020 gezielt stärkt, statt hier noch mehr Zeit ins Land gehen zu lassen. Schmidt muss mit seinen Kolleginnen und Kollegen anderer Ressorts endlich die Weiterentwicklung der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz beherzt anpacken.

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