Pressemitteilung 09.03.2015

Rente: Union agiert verantwortungslos

Zur neuerlichen Kritik des Wirtschaftsflügels der Union an der Rente mit 63 äußert sich Markus Kurth, Sprecher für Rentenpolitik:

Die Warnung des Unions-Wirtschaftsflügels vor den finanziellen Belastungen des Rentenpakets ist nicht mehr als eiskalter Kaffee. Dass aufgrund der Reformen die Rentenkasse in wenigen Jahren leer laufen und damit auch der Spielraum für dringend notwendige rentenpolitische Verbesserungen verschüttet wird, betonen wir seit Monaten. Die von Christian von Stetten prognostizierte Erhöhung der Rentenbeitragssätze im Jahr 2019 lässt sich bereits seit Herbst im Rentenversicherungsbericht nachlesen.

Besonders peinlich ist die Wortmeldung aus der Union auch aus einem anderen Grund: Während sie Korrekturen an der Rente mit 63 zulasten der langjährig Beschäftigten verlangt, verschweigt sie, dass die Mütterrente die bei weitem größte finanzielle Belastung für die Rentenversicherung darstellt. Man kann es nur verantwortungslos nennen, wenn sich Teile der Union bis heute selbst einer Debatte um die notwendige Steuerfinanzierung verweigern.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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