Pressemitteilung 04.03.2015

Statement Katrin Göring-Eckardt zum Kindergeld

Auszüge vom TV-Statement von Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende, zum Thema Kindergeld:

Natürlich sind jedem 10 Euro lieber als 6 Euro. Aber das geht an den Problemen der Familien definitiv vorbei. Am gleichen Tag wird festgestellt, dass im Jahr 2014 185.000 Kita-Plätze fehlen – und Frau Schwesig kämpft nicht dafür. Wir stellen gleichzeitig fest: Wir haben über zwei Millionen Kinder, die in Armut leben – und Frau Schwesig kämpft nicht dafür. Wir stellen fest, dass wir eine Situation haben, in der Sozialarbeiterstellen in Schulen gestrichen werden müssen – und Frau Schwesig kämpft nicht dafür.

Ich sage ganz klar und deutlich: Wir müssen die Kinderarmut bekämpfen, wir müssen dafür sorgen, dass die Situation der Alleinerziehenden sich verbessert. Ungefähr die Hälfte der Kinder wächst bei Alleinerziehenden auf, und ein Großteil derjenigen lebt in prekären Verhältnissen. Wenn Frau Schwesig für die Verbesserung der Situation der Alleinerziehenden kämpft, dann hat sie mich an ihrer Seite. Wenn sie dafür kämpft, dass die Situation der Kinder, die heute in Armut leben, verbessert wird, dann hat Frau Schwesig mich an ihrer Seite.

Der Kindergeldstreit lenkt ab von den eigentlichen Problemen der Familien und der Kinder in Deutschland.

Link zum TV-Statement Katrin Göring-Eckardt vom 4. März 2015

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