Pressemitteilung 19.11.2015

Luftverschmutzung: Stickoxide endlich verringern

Zur Klage der Deutschen Umwelthilfe gegen acht Städte wegen überhöhter Stickoxidwerte erklären Peter Meiwald, Sprecher für Umweltpolitik, und Stephan Kühn, Sprecher für Verkehrspolitik:

Die Daten der Deutschen Umwelthilfe machen überdeutlich: Es muss endlich gegen die gesundheitsgefährdende Luftverschmutzung gehandelt werden - und zwar auf allen politischen Ebenen. Die Anpassung der Luftreinhaltepläne ist dabei ein wichtiger Baustein. Der Bund ist dabei in der Verantwortung, endlich Schadstoffmessungen von Fahrzeugen im realen Betrieb durchzuführen, die die wirklichen Emissionen anstatt nur Laborwerte abbilden.

Insgesamt müssen zusätzliche Anstrengungen unternommen werden, die Stickoxidemissionen an der Quelle zu reduzieren. So sollten nur noch Nachrüstungen mit geschlossenen Katalysatoren gefördert werden, die im Betrieb nicht zu einer Erhöhung von Stickoxidemissionen führen. Zusätzlich sollte ein Nachrüstungsprogramm zur Abgasreduzierung von Taxis, Transportern, Bussen und Baumaschinen eingeführt werden. Außerdem muss der Bund die Städte beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs weiter unterstützen. Ein entsprechendes Programm zur Förderung des ÖPNV läuft 2019 aus. Öffentliche Verkehrsmittel sind ein Problemlöser für viele Umweltprobleme.

Unsere Anträge zur Verringerung von Abgas- und Feinstaub-Emissionen finden Sie hier:

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/063/1806334.pdf

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/035/1803554.pdf

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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