Pressemitteilung 30.11.2015

Walfang: Tierquälerei durch Japan muss Konsequenzen haben

Zur Ankündigung Japans, erneut Wale zu jagen, erklären Nicole Maisch, Sprecherin für Tierschutzpolitik, und Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

Japan setzt sich über geltendes Recht hinweg. Die Jagd auf Großwale ist seit 1986 verboten. Das hat Japan bisher ignoriert und unter dem Scheinargument der Wissenschaft weiter Wale gejagt und in den letzten Jahren über 10.000 Großwale in der Antarktis getötet.

Das Abschlachten von Walen muss Konsequenz haben. Hier ist auch die Bundesregierung gefragt, auf eine Einhaltung der internationalen Bestimmungen und Rechtsprechungen zu drängen. Diese Tierqual und Ignoranz international geltenden Rechts darf nicht stillschweigend toleriert werden.

Erst im März vergangenen Jahres hat der Internationale Gerichtshof in Den Haag entschieden, dass Japan den Walfang einstellen muss. Das Argument Japans, aus wissenschaftlichen Zwecken zu jagen, wurde vom Gerichtshof klar als Vorwand für die kommerzielle Jagd bewertet. Auch die Internationale Walfangkommission hat Japan keine Erlaubnis für die Jagd erteilt.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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