Pressemitteilung 16.10.2015

Armut in Deutschland - Bundesregierung muss endlich handeln

Anlässlich des heute durch die Nationalen Armutskonferenz (NAK) veröffentlichten Schattenberichts „10 Jahre Hartz IV“, erklärt Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, Sprecher für Sozialpolitik:

Die Bundesregierung muss endlich mehr gegen Armut in Deutschland tun. Die Nationale Armutskonferenz verweist auf die großen Probleme: die nach wie vor skandalös hohe Kinderarmut, steigende Armut trotz Erwerbstätigkeit, steigende Altersarmut und die zu geringen Hartz IV-Leistungen. Außerdem ist zu befürchten, dass angesichts der Zahl der Geflüchteten das Problem der Obdachlosigkeit zunimmt.

Bei all diesen Problemen sieht die Bundesregierung tatenlos zu. Dabei wäre gerade jetzt ein energisches Handeln notwendig: Es braucht eine nationale Strategie gegen Obdachlosigkeit, es braucht Maßnahmen vor allem gegen Kinderarmut, Altersarmut und Armut trotz Erwerbstätigkeit und der Regelsatz der Grundsicherung muss endlich angehoben werden.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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