Pressemitteilung 17.09.2015

EuGH stärkt Fluggastrechte

Heute hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass auch bei Annullierung eines Fluges wegen unerwarteter technischer Probleme die Luftfahrtunternehmen den Fluggäste Ausgleichszahlungen leisten müssen. Hierzu erklärt Markus Tressel MdB, Sprecher für Ländliche Räume und Tourismuspolitik:

Das Urteil ist ein klares Signal für einen starken Verbraucherschutz in Europa. Wenn ein Flug aufgrund technischer Mängel ausfällt, darf das nicht zu Lasten der Fluggäste gehen. Wenn also beispielsweise ein Flugzeug wegen Problemen nicht starten kann, obwohl es vorschriftsmäßig gewartet wurde, müssen die Unternehmen und nicht die Reisenden zahlen. Selbst bei solch unerwarteten Vorkommnissen sind von den Luftfahrtunternehmen zu entrichtende Ausgleichszahlungen die richtige Konsequenz.

Das Urteil führt zu mehr Augenhöhe zwischen Luftfahrtunternehmen und Fluggästen und schafft einen faireren Ausgleich zwischen Verbraucherschutz und wirtschaftlichen Interessen.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

4396576