Pressemitteilung 01.02.2016

Gemeinsam gegen das Zika-Virus

Anlässlich der Ausrufung des internationalen Gesundheitsnotstandes angesichts der sich stark ausbreitenden Zika-Epidemie durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Prävention und Gesundheitswirtschaft:

Epidemien machen keinen Halt an Landesgrenzen. Dass die WHO den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen hat, ist ein wichtiges und richtiges Zeichen der internationalen Solidarität. Auch wenn für Deutschland keine akute Gefahr und kein Grund zur Panik besteht, müssen die betroffenen Länder im Kampf gegen die Ausbreitung des Zika-Virus unterstützt werden. Durch den Ausruf des globalen Notstandes ist nun die Möglichkeit gegeben, ein umfangreiches, zwischen den Ländern abgestimmtes Krisenmanagement zu installieren, damit schnell und unbürokratisch Material und Personal sowie finanzielle Mittel zur Seucheneindämmung und Seuchenprävention bereitgestellt werden können. Ebola hat gezeigt, dass die Bekämpfung nur dann erfolgreich sein kann, wenn sich alle Länder dann auch an die Gesundheitsvorschriften der WHO halten.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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