Pressemitteilung 22.02.2016

Neustart für Riester-Rente

Zur aktuellen Debatte um die Riester-Rente äußert sich Markus Kurth, Sprecher für Rentenpolitik:

Die bisherige Riester-Rente gerät immer mehr in die Kritik. Die Sorgen sind berechtigt: Die geförderte private Altersvorsorge läuft gleich mehrfach ins Leere. Während mehr als 30 Millionen Beschäftigte vom sinkenden Rentenniveau betroffen sein werden, sorgt nur ein Bruchteil auf privatem Weg für das Alter vor. Alarmierend ist, dass gerade Geringverdiener häufig ausgeschlossen sind.

Ohne Änderungen ist keine Besserung in Sicht. Wer heute nicht spart, wird es unter den bisherigen Bedingungen auch morgen nicht tun.
Der Ball liegt jetzt bei der Politik. Die bisherige Riester-Rente ist gemessen an ihrer bisherigen Zielsetzung gescheitert. Wir brauchen einen Richtungswechsel, einen Neustart der privaten Altersvorsorge.

Wir werden an diesem Donnerstag einen Vorschlag dafür in den Bundestag einbringen. Ein Basisprodukt in öffentlicher Verwaltung soll eine bessere, transparentere und kostengünstigere Alternative zu den heutigen Riester-Produkten darstellen. Über eine Erhöhung der Riester-Grundzulage und eine Neuaufstellung der staatlichen Förderung wollen wir gerade Menschen mit geringen Einkommen fördern. Nicht zuletzt schlagen wir ein umfassendes Paket von Verbraucherschutzmaßnahmen vor, um die Transparenz der konventionellen Riester-Produkte zu erhöhen und die mit ihnen verbundenen Kosten zu senken.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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