Pressemitteilung 10.02.2016

New Hampshire – neue Dynamik im Vorwahlkampf?

Anlässlich der Vorwahlen im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf in New Hampshire erklärt Jürgen Trittin, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss:

Seit den Vorwahlen in New Hampshire ist klar: Der Zulauf für Trump ist ungebrochen. Wer erwartet hat, der pöbelnde Populist würde in den Primaries einbrechen, wurde enttäuscht. Bemerkenswert ist, dass Marco Rubio – nach Iowa die Hoffnung des republikanischen Establishments – in einem eher liberalen Staat nicht mehr Stimmen gewinnen konnte. Trumps Triumph und Rubios schlechtes Abschneiden machen nochmal deutlich: Wählbarkeit wird bei den Republikanern neu definiert. Und das ist keine gute Nachricht.

Dass Bernie Sanders bei den Demokraten gewonnen hat, war nicht überraschend. Dass er so deutlich gewonnen hat, zeigt: Soziale Gerechtigkeit und der Zorn über die extreme Ungleichheit sind die beherrschenden Themen im demokratischen Vorwahlkampf. Bei den Demokraten wird nur die Ausrichtung auf eine Politik für mehr Gerechtigkeit mehrheitsfähig sein.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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