Pressemitteilung 06.06.2016

Tierwohl: Schmidt kann von Dänemark lernen

Zur Einführung eines staatlichen Tierwohllabels in Dänemark 2017 erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

Dänemark macht es vor und handelt - Minister Schmidt hat das Nachsehen. Während in der EU andere vorpreschen, verhindert der Landwirtschaftsminister die Chance zur zukunftsfähigen Weiterentwicklung für die hiesigen Bäuerinnen und Bauern. Dabei ist ein Tierwohllabel - wie am Beispiel von Dänemark ersichtlich - nicht schwer einzuführen und es entspricht der Systematik der Eier-Kennzeichnung. So haben wir es schon mehrfach von Minister Schmidt gefordert.

Die Tierhalter benötigen dringend eine Perspektive dafür, wie ihre Spirale aus Billigpreisen und Effizienzsteigerung zu Lasten von Mensch, Tier und Umwelt gestoppt werden kann. Ein staatliches Siegel gibt den Verbrauchern die Möglichkeit, mit ihrer Kaufentscheidung zur Verbesserung der Tierhaltungsbedingungen beizutragen.

Doch der Minister sitzt in seinem Ministerium wie in einer Trutzburg. Keine Kritik dringt hinein, und keine aktiven Initiativen dringen heraus. Dabei ist es doch so dringend notwendig, die Fehler der Vergangenheit nicht fortzuführen. Für Neues fehlen diesem Minister aber offensichtlich Elan und Ideen.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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