Pressemitteilung 16.03.2016

US-Vorwahlen: Die Welt kann nicht aufatmen

Nach den jüngsten amerikanischen Vorwahlen erklärt Jürgen Trittin, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss:

Je näher der Hauptwahlkampf rückt, desto mehr zeichnet sich ab: Amerikas Problem ist nicht nur eine gespaltene republikanische Partei. Amerikas Problem ist eine gespaltene Gesellschaft. Die Versöhnung wird eine große Herausforderung für den nächsten Präsidenten oder die nächste Präsidentin.

Nach den Vorwahlen von gestern wird ein Zweikampf zwischen Hillary Clinton und Donald Trump immer wahrscheinlicher. Die Welt kann nicht aufatmen. Die Gefahr, dass Trump ins Weiße Haus einzieht, wird immer realer. Für die internationale Zusammenarbeit hätte das dramatische Konsequenzen. Sein Mix aus isolationistischen Tendenzen und aggressiven Tönen wäre eine schwere Hypothek. Besonders in einer Welt, in der globale Probleme gemeinsam gelöst werden müssen.

Bei der anstehenden Präsidentschaftsentscheidung geht es um mehr als nur um den künftigen innenpolitischen Kurs der USA. Es geht um die Zukunft der internationalen Beziehungen.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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