Pressemitteilung 10.09.2016

Gabriel muss die Notbremse ziehen!

Zu den Medienberichten über den Abbau von 5000 Arbeitsplätzen bei Kaiser's Tengelmann erklärt Katharina Dröge:

Sollten sich diese Medienberichte über die geplanten Filialschließungen und den Abbau von 5000 Arbeitsplätzen bei Kaiser‘s Tengelmann bewahrheiten, muss Gabriel in der Frage der Ministererlaubnis zur Fusion Edeka und Kaisers Tengelmann endlich die Notbremse ziehen. Wenn so viele Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, ist keine Zeit für ein stures Festhalten an alten und falschen Entscheidungen.

Statt in langwierigen Gerichtsverfahren die Ministererlaubnis erzwingen zu wollen, sollte Gabriel endlich umlenken und mit Kaiser‘s Tengelmann über rechtssichere Alternativen verhandeln. Ein anteiliger Verkauf der Filialen an verschiedene Supermarktketten - nicht nur an Edeka allein - wäre von Anfang an vom Bundeskartellamt genehmigt worden und hätte Klarheit und Jobsicherheit für die Beschäftigten von Tengelmann gebracht. Diesen Weg sollte Gabriel nun endlich einschlagen. 

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

4400389