Pressemitteilung 25.04.2017

Naturschutz: Sachverständige bescheinigen Versagen der Bundesregierung

Zur Kritik des Sachverständigenrats für Umweltfragen und des Wissenschaftlichen Beirats an der Finanzierung des Naturschutzes erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutz:

Das ist ein Weckruf: Die Experten der Bundesregierung bescheinigen ihrer Regierung Versagen bei der funktionierenden Finanzierung des Naturschutzes. Das Artensterben schreitet voran, doch die Bundesregierung stellt noch nicht einmal ausreichend Mittel zur Verfügung, um ihre gesetzlichen Verpflichtungen umzusetzen.

Statt die bisherigen Spielräume zu nutzen und die umweltschädlichen Agrarsubventionen umzuschichten, bleibt die Bundesregierung tatenlos. 

Bereits jetzt wäre eine Umschichtung der Gelder für mehr Naturschutz innerhalb der bestehenden Regelungen möglich und machbar. In der nächsten Förderperiode der GAP ab 2020 soll es nur noch öffentliches Geld für öffentliche Leistungen geben. Um den Naturschutz zu stärken, ist dann auch ein eigener Fond für Naturschutz notwendig.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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