Pressemitteilung 15.08.2017

Sierra Leone im Kampf gegen die Fluten nicht alleine lassen

Zur Überschwemmungskatastrophe in Sierra Leone erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

Die Überschwemmungen und Erdrutsche treffen die Ärmsten der Armen. Hunderte Menschen sind gestorben - darunter viele Kinder. Hinzu kommen etliche zum Teil Schwerverletzte. Tausende sind obdachlos. Das Land braucht jetzt schnelle und unbürokratische Unterstützung bei Versorgung der Betroffenen. Die Weltgemeinschaft darf das Land nicht im Stich lassen. Die medizinische Versorgung der Bevölkerung und Notunterkünfte für diejenigen die ihre Häuser verloren haben, müssen sichergestellt sein.

Aber auch langfristige Hilfe ist notwendig. Gerade in Ländern, in denen die Regierungen mit derartigen Tragödien überfordert sind, müssen wir weitere Katastrophen, wie die Ausbreitung von Seuchen, verhindern. Der Erdrutsch zeigt auch: Klimaanpassungsmaßnahmen und besserer Umweltschutz sind dringend notwendig. Denn die Abholzung der Wälder in und um Freetown hat die Hänge destabilisiert und zur Katastrophe beigetragen. Diese vermeidbaren, menschgemachten Probleme verstärken die Schäden, die Naturkatastrophen anrichten.

Wir trauern um die Opfer. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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