Pressemitteilung 03.08.2017

Verantwortliches Krisenmanagement und vorsorglicher Verbraucherschutz sieht anders aus

Zu den mit Fipronil belasteten Eiern erklärt Oliver Krischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender:

Der Lebensmittelskandal um belastete Eier wird immer größer und vom zuständigen Bundesminister Schmidt ist erstmal tagelang kein Ton zu hören. Dabei wäre er dringend gefordert, bundesweit für risikoorientierte Kontrollen und verstärkte Aufklärung zu sorgen. Es braucht auch endlich eine bundesweite Information der Verbraucherinnen und Verbraucher.

Verharmlosende Äußerungen des Bundesinstituts für Risikobewertung und Hinweise auf einer weitgehend unbekannten Homepage helfen hier kaum weiter. In Nordrhein-Westfalen beschwichtigt das CDU-geführte Landwirtschaftsministerium auch noch zunächst, es gehe von den Eiern kein Risiko aus – bevor es später dazu rät, die betroffen Eier nicht zu verzehren, sondern über den Restmüll zu entsorgen oder zum Handel zurückzubringen. Verantwortliches Krisenmanagement und vorsorglicher Verbraucherschutz sieht anders aus.

Insektizide wie Fipronil haben auf Lebensmitteln nichts zu suchen. Wenn verantwortliche Minister diese einfache Wahrheit nicht über die Lippen bringen und Bürgerinnen und Bürger beim Verbraucherschutz im Regen stehen lassen, haben sie ihren Beruf verfehlt.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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