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Pressemitteilung 18.12.2017

Abschied von einem Kämpfer für die Menschenrechte

Zum Tod von Arsenij Roginskij erklären Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzende:

Wir trauern um Arsenij Roginskij und sind in Gedanken bei seinen Angehörigen. Arsenij Roginskij war ein großer Kämpfer für die Menschenrechte und für unsere Fraktion ein wichtiger Partner. Mit seiner Arbeit für Memorial hat er sich für die Opfer des Stalinismus eingesetzt und ihnen eine Stimme gegeben. Dafür hat Memorial zu Recht den Alternativen Nobelpreis und Arsenij Roginskij das Bundesverdienstkreuz erhalten. Unserer Fraktion war er über lange Jahre eng verbunden. An Roginskijs unermüdlichen Einsatz für Demokratie und Menschenrechte in Russland, den ehemaligen Sowjetrepubliken und darüber hinaus erinnern wir uns voller Dankbarkeit. Seine mutige Arbeit wird fehlen, besonders weil heute Menschenrechtsverteidiger in Russland wieder massiv unter Druck sind, eingeschüchtert und an ihrer Arbeit gehindert werden. Die Einstufung von Memorial als sogenannte „Ausländische Agenten“ zeigt das.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher