Pressemitteilung 29.03.2017

Mehr Tierschutz: Nicht mit der Unionsfraktion

Zur Ablehnung des Grünen Antrags „Missstände und Stillstand beim Tierschutz beenden – Gesellschaftlichen Konsens umsetzen“ im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft erklärt Nicole Maisch, Sprecherin für Tierschutzpolitik:

Angesichts der jüngsten Berichte über skandalöse Tierquälerei in deutschen Geflügelställen ist die Blockadehaltung der Unionsfraktion absolut unverständlich und inakzeptabel. Jetzt ist nicht die Zeit für Schönfärberei, sondern für konkrete Verbesserungen. Auch der Bundesrat hat die Bundesregierung wiederholt aufgefordert, sich endlich für besseren Tierschutz einzusetzen.

Dazu zählen auch die Abschaffung von Pelzfarmen, ein Verbot von Wildtieren im Zirkus, das Ende der ganzjährigen Anbindehaltung von Rindern sowie ein Verbot der Schlachtung trächtiger Tiere. Das muss die Bundesregierung endlich umsetzen. Wir fordern außerdem eine grundlegende Überarbeitung des Tierschutzgesetzes – mit besseren Standards für die Tierhaltung, effektiveren Strafen bei Verstößen und wirkungsvollen Strukturen. Wir brauchen eine oder einen Bundesbeauftragte/n für Tierschutz und ein bundesweites Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen.

Den Link zum Antrag: „Missstände und Stillstand beim Tierschutz beenden – Gesellschaftlichen Konsens umsetzen“ finden sie hier.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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