Pressemitteilung 28.03.2017

Safe Schools Declaration: Endlich unterzeichnen!

Anlässlich der zweiten internationalen Safe Schools Konferenz am 28. und 29. März 2017 in Buenos Aires erklärt Omid Nouripour, Sprecher für Außenpolitik und Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe:

Angesichts der Vielzahl von Krisen ist es beschämend, dass sich die Bundesregierung dem internationalen Engagement für den Schutz von Kindern verweigert. Dabei zeigen uns die aktuellen Krisen jeden Tag aufs Neue: Es wird nicht genug getan, um Kinder in bewaffneten Konflikten zu schützen und dafür zu sorgen, dass nach dem Konflikt eine Infrastruktur besteht, damit Kinder die Schule besuchen können. Die Bundesregierung fordern wir erneut auf, durch die Unterzeichnung der Safe Schools Declaration zum Schutz von Schulen in bewaffneten Konflikten ein internationales Zeichen zu setzen.

Die militärische Nutzung von Schulen bedroht das Leben von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern, indem Schulen zu militärischen Zielen werden und sie direkt in die Schusslinie geraten. Besorgniserregend ist auch, dass Schülerinnen und Schüler im Falle einer Besetzung der Gefahr von sexueller Gewalt, Zwangsarbeit und Zwangsrekrutierung ausgeliefert sind. Die Realität zeigt uns, dass wir ein internationales Engagement brauchen, diesen grausamen Praktiken entgegenzuwirken.

Deswegen ist auch den Regierungen Kanadas, Frankreichs, Armeniens und Maltas zu gratulieren, die sich nun in eine wachsende Liste von mittlerweile 61 Unterstützern mit ihren Unterzeichnungen im Februar und März 2017 einreihen.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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