Pressemitteilung 12.05.2017

Städtebauförderung muss das Klima schützen

Zum Tag der Städtebauförderung erklärt Chris Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik:

Es ist dringend an der Zeit, dass die Bundesregierung den Klimaschutz in der Stadt ernst nimmt und voran bringt. Diese Woche hat Bundesbauministerin Hendricks endlich das Weißbuch „Stadtgrün“ vorgestellt. Dieser dringend benötigte Maßnahmenkatalog zeigt vor allem eins: Unsere Städte müssen fit gemacht werden für die Herausforderungen der Klimakrise. Das geht nur mit viel Grün und viel Natur in der Stadt. Wenn wir unsere Städte vor dem Klimawandel und seinen Folgen schützen wollen, brauchen wir mehr Frei- und Grünflächen, weniger Beton und Asphaltpisten.

Die Städtebauförderung könnte ein gutes und wichtiges Instrument sein, um die Klimaschutzziele von Paris zu erreichen. Aber gerade im Hinblick auf Klimaschutz und lebenswerte Stadtviertel verharrt diese Bundesregierung bisher in Starre. Bis auf das Weißbuch ist in dieser Legislatur nichts Substanzielles passiert. Wir fordern schon lange, die Städtebauförderung konsequenter auf die energetische Sanierung im Quartier und die notwendige Klimaanpassung unserer Städte auszurichten.

Mit einem Quartierssanierungsprogramm in Höhe von zwei Milliarden Euro bringen wir den Klimaschutz in der Stadt voran. Wir wollen umsetzen, was Barbara Hendricks großspurig versprochen und doch nie eingehalten hat: Umwelt und Bauen miteinander zu verbinden. Wir werden uns daher auch weiterhin für ein hohes Niveau der Städtebauförderung stark machen.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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