Pressemitteilung 16.04.2018

Fachkräftemangel: Bundesregierung setzt die Wirtschaftsleistung Deutschlands fahrlässig aufs Spiel

Zu den Ergebnissen der aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), zu den Auswirkungen des Fachkräftemangels auf das Wirtschaftswachstum in Deutschland, erklärt Kerstin Andreae, Sprecherin für Wirtschaftspolitik:

Wieder einmal bestätigt eine Studie des IW: Der Fachkräftemangel wird zunehmend zur Gefahr für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Statt die Probleme aktiv anzugehen, bleibt die schwarz-rote Bundesregierung weiterhin ambitionslos was innovative Lösungskonzepte betrifft. Dabei liegt es klar auf der Hand: Nur mit einem intelligenten Mix aus Qualifizierung, der Nutzung einheimischer Potenziale und einem modernen Einwanderungsgesetz können wir den Wirtschaftsstandort langfristig stärken und somit bereit für die Zukunft machen. Zum einen ist es die Pflicht der Politik den Wandel der Arbeitswelt durch innovative sozialpolitische Maßnahmen zu begleiten und zu unterstützen: Die Qualifizierung von Arbeitskräften muss hier im Mittelpunkt stehen. Zum anderen unternimmt die Bundesregierung zu wenig im Bereich der Gleichstellung und besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zu guter Letzt braucht es im Standortwettbewerb um die besten Köpfe einen klaren Kurs für qualifizierte Zuwanderung.

Der Modernisierung eines ambitionierten und innovativen Einwanderungsgesetzes weiter aus dem Weg zu gehen – wie es die Bundesregierung derzeit tut – bedeutet den Verlust von qualifizierten Fachkräften, auf die wir dringend angewiesen sind. Die Bundesregierung setzt somit die Wirtschaftsleistung Deutschlands fahrlässig aufs Spiel.

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