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Pressemitteilung 25.04.2018

Tschernobyl: Es braucht mehr Sicherheit in Europa

Zum Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl erklärt Sylvia Kotting-Uhl, Vorsitzeden des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit:

32 Jahre nach dem Super-GAU bleibt Tschernobyl unverändert das Mahnmal für das tödliche Risiko der Atomkraft. Tschernobyl lehrt uns: Atomkraft ist unbeherrschbar und ökonomisch irrsinnig. Deutschland ist umzingelt von Risikomeilern wie Fessenheim und Cattenom in Frankreich, Doel und Tihange in Belgien oder Beznau und Leibstadt in der Schweiz.

Deswegen fordern wir ein Mitspracherecht für Anrainerstaaten bei den Sicherheitsanforderungen für grenznahe Atomkraftwerke und die Schließung der Atomfabriken Urenco und ANF Lingen, die auch unsere Nachbarn mit Brennstoff versorgen. Unser Gesetzentwurf dazu liegt schon auf dem Tisch. Die Bundesregierung muss nur zugreifen! Zusätzlich fordern wir für den Katastrophenfall eine unbegrenzte Betreiberhaftung und eine Deckungsvorsorge von mindestens 25 Milliarden Euro, um den Kosten eines großen Unfalls wie in Tschernobyl einigermaßen gerecht werden zu können. Das würde automatisch zu einer raschen Abschaltung der schlimmsten Schrottmeiler in Europa führen. Ein großer Sicherheitsgewinn für alle!

 

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher