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Pressemitteilung 27.06.2018

Das Baukindergeld ist ein Fehler

Zum Beschluss des Koalitionsausschusses von Union und SPD erklärt Chris Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik:

Der jetzt gefundene Kompromiss zur zeitlichen Begrenzung des Baukindergeldes ändert nichts an seinen Konstruktionsfehlern. Es wird massive Mitnahmeeffekte und Baukostensteigerungen geben und es jungen Familien noch schwerer machen, sich den Wunsch vom Eigenheim zu erfüllen. So zementiert die Bundesregierung die soziale Spaltung. Statt zwölf Milliarden Euro in einen ohnehin überhitzten Markt zu pumpen, wäre das Geld besser in bezahlbare Mietwohnungen investiert. Aber auf diesem Auge ist die Bundesregierung blind.

Das Baukindergeld trotz aller Kritik überstürzt und rückwirkend einzuführen, ist ein Riesenfehler. Das hat mit kluger Bau- und Wohnungspolitik nichts zu tun. Das Baukindergeld ist zwölf Milliarden Euro teures Wahlkampfgeschenk an Markus Söder, damit er nach all den Umfragewerten und dem Koalitionskrach auch mal eine Erfolgsmeldung vorzuweisen hat.

 

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher