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Pressemitteilung 01.03.2018

Endlich in sozialen Wohnungsbau investieren

Zur heute veröffentlichten Studie „Fakten-Check zum Wohnungsbau“ des Pestel-Instituts erklärt Chris Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik:

Die Studie zeigt ganz deutlich: Die Wohnungsnot ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Mittlerweile sind 65 Prozent aller Mieterhaushalte auf günstigen Wohnraum oder sozialen Wohnungsbau angewiesen.
Doch Union und SPD ignorieren dieses Problem. Allein in der letzten Legislaturperiode hat der deutsche Wohnungsmarkt mehr als 200 000 Sozialwohnungen verloren. Die Bundesregierung hat hier kläglich versagt.

Wir erwarten von der künftigen Bundesregierung, deutlich mehr in den sozialen Wohnungsbau zu investieren und gegen Immobilienspekulation vorzugehen. Wir Grüne schlagen dazu eine Neue Wohnungsgemeinnützigkeit vor. Durch das Prinzip „öffentliches Geld für öffentliche Güter“ könnten wir den gemeinnützigen Wohnungsmarkt wieder stärken und in zehn Jahren rund eine Million dauerhaft bezahlbare Wohnungen schaffen.

Aber auch die Bauwirtschaft muss ihren Beitrag leisten. Dem seriellen Bauen pauschal eine Absage zu erteilen, halten wir für falsch. Es muss endlich günstiger und vor allem bedarfsgerecht gebaut werden. Vor allem auf dem Land wurde jahrelang massiv am Bedarf vorbei gebaut. 

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher