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Pressemitteilung 22.10.2018

350.000 Tonnen Müll durch Einwegverpackungen: Bundesregierung muss vom Reden ins Handeln kommen

Zur heute veröffentlichen NABU-Studie, wonach in Deutschland pro Jahr rund 350.000 Tonnen Müll durch Einwegverpackungen anfallen, erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik:

Die Bundesregierung muss die neuen Zahlen zum Anlass nehmen, um vom Reden ins Handeln zu kommen. Wir fordern von der Bundesregierung ein gesetzlich verankertes Abfallreduktionsziel von minus 50 Prozent bis 2030. Denn Deutschland ist das europäische Schlusslicht bei der Vermeidung von Verpackungsmüll. Jährlich fallen bei uns pro Kopf 220,5 Kilogramm Verpackungsabfall an.

Wir wollen Wegwerfprodukte konsequent durch Mehrweglösungen ersetzen, denn Einwegalternativen aus beschichtetem Papier oder Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen sind häufig nicht umweltfreundlicher als das Plastik-Wegwerfprodukt.

Der erste Schritt hin zu einer echten Kreislaufwirtschaft lautet, Abfälle vermeiden, wo immer dies möglich ist. Deshalb braucht es für Produkte, die von den Verbotsvorschlägen der EU nicht erfasst sind, eine Abgabe auf Wegwerfprodukte wie Coffee-To-Go-Becher und Take-Away-Essensverpackungen.

Hintergrund: Studie des NABU: https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/abfall-und-recycling/25294.html

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher