Pressemitteilung vom 09.10.2019

GKV: Bertelsmann-Studie zeigt politischen Handlungsdruck

Zur heute veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung über die Finanzentwicklung in der gesetzlichen Krankenversicherung erklärt Maria Klein-Schmeink, Sprecherin für Gesundheitspolitik:

Die gesetzliche Krankenversicherung benötigt für die Zukunft eine verlässlichere und gerechtere Finanzierungsbasis. Nur durch die Beteiligung aller an der solidarischen Finanzierung kann unser Gesundheitswesen die kommenden Herausforderungen stemmen. Darauf weist auch die Bertelsmann-Stiftung deutlich hin.

Die Studie führt aber auch das Versagen der Koalition aus Union und SPD klar vor Augen. Sie hat in den vergangenen Monaten und Jahren erhebliche finanzielle Mehrbelastungen für die gesetzliche Krankenversicherung beschlossen. Krankenkassen rechnen mit bis zu 30 Milliarden Euro bis 2022. Doch eine gezielt bessere Versorgung und patientengerechtere, effizientere Strukturen gehen damit nicht einher. Gesundheitsminister Jens Spahn bleibt an dieser Stelle wie auch für eine nachhaltige und gerechte Finanzierung entscheidende Antworten schuldig.

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