Pressemitteilung vom 07.06.2021

Klimaschutz mit Homeoffice

Zur Studie der britischen Umweltschutz-Organisation Carbon Trust, wonach Homeoffice den CO2-Fußabdruck deutlich verringert, erklärt Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik:

Die Vorteile von Homeoffice sind vielfältig – auch wenn es um die Bekämpfung der Klimakrise geht. Viele Beschäftigte haben die Arbeit von zu Hause aus in den letzten Monaten schätzen gelernt, denn sie bietet ihnen mehr Zeitsouveränität. Doch für diese Arbeit fehlt bisher ein rechtlicher Rahmen, der mobiles Arbeiten klarer regelt und Hürden abbaut. Daher wäre es gerade aus ökologischer Sicht dringend notwendig, dass die derzeitige Homeoffice-Regelung nicht ersatzlos ausläuft, denn die Arbeit im Homeoffice ist aktiver Klimaschutz, der die Gesellschaft wenig kostet.

Notwendig ist deshalb ein Gesetz, das ein Recht auf Homeoffice und mobiles Arbeiten regelt, die Beschäftigten so im Homeoffice besser schützt und damit indirekt auch dem Klimaschutz dient. Diese Chance hat die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode jedoch verpasst.

Foto von Beate Müller-Gemmeke MdB
Beate Müller-Gemmeke
Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik Koordinatorin Gewerkschafts- und Sozialbeirat