Pressemitteilung vom 27.05.2020

Menstrualhygiene weiter unterstützen

Zum Internationalen Tag der Menstrualhygiene an diesem Donnerstag erklärt Ottmar von Holtz, Obmann im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie Mitglied im Unterausschuss Globale Gesundheit:

Für Millionen von Mädchen und Frauen auf der ganzen Welt bedeutet ihre Menstruation eine Quelle der Angst und Verunsicherung, weil sie nicht über die Informationen oder Ressourcen verfügen, um souverän mit der Regelblutung umgehen zu können. Tabu und Diskriminierung, aber auch fehlender Zugang zu Wasser, Toiletten und bezahlbaren Hygieneprodukten sorgen noch allzu oft dafür, dass Mädchen sich zurückziehen und nicht zur Schule gehen. Diese Probleme kann und sollte die Bundesregierung im Rahmen ihrer Entwicklungspolitik stärker angehen. Denn jede Frau, jedes Mädchen überall verdient Sicherheit, Privatsphäre und Würde während ihrer Periode.

Die Menstruation ist dabei nicht nur ein Faktor sexueller und reproduktiver Gesundheit und der dazugehörigen Rechte, sondern der Umgang mit ihr ist auch ein Faktor für eine nachhaltige wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Es ist wichtig, dass Frauen und Mädchen ohne Benachteiligung oder Stigmatisierung ihre Potenziale verwirklichen und ihre Träume realisieren können. Der Menstrual Hygiene Day ist eine globale Bewegung, die genau dieses Ziel einfordert.

 

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