Pressemitteilung vom 18.09.2020

Position von Patientinnen und Patienten stärken

Zur Veröffentlichung des Rechtsgutachtens zur Weiterentwicklung und Verstetigung der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) im Auftrag des Bundesverbandes der Verbraucherzentrale (vzbv) erklärt Maria Klein-Schmeink, Sprecherin für Gesundheitspolitik:

Das Gutachten der Verbraucherzentrale bestätigt die Kritik, die wir seit langem an der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) in ihrer derzeitigen Form üben. Es gibt sehr gute Hinweise zur Weiterentwicklung und Neuaufstellung der UPD. Auch der Bundesrechnungshof hat die Abhängigkeit der Patientenberatung von wirtschaftlichen Interessen moniert und gefordert, dass eine dauerhafte Organisationsform gefunden werden muss, da die bisherige befristete Vergabe der Arbeit der Beratung schadet. So kann die UPD ihre eigentlichen Potentiale nicht entfalten.

Wir plädieren zusätzlich zur Unabhängigkeit und institutionellen Verstetigung dafür, die maßgeblichen Patientinnen- und Patientenorganisationen in die Trägerschaft einzubinden. Dies könnte durch eine Stiftungslösung erreicht werden. Das würde insgesamt die Position der Patientinnen und Patienten und ihre Organisationen im Gesundheitssystem stärken.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher