Pressemitteilung vom 29.09.2020

Startups setzen auf zukunftsgerichtete Wirtschaftspolitik

Zur Veröffentlichung des Deutschen Startup Monitors erklärt Danyal Bayaz, Startup-Beauftragter:

Die Startups setzen auf grün und führen damit den Trend auch in diesem Jahr fort. Wir werden uns weiter für die Startup-Szene engagieren – mutig, nachhaltig und zukunftsweisend. Der Startup-Monitor belegt, dass sich fast 50 Prozent aller Startups im Bereich Green Economy verorten. Das zeigt auch, wie wichtig Startups für eine nachhaltige und innovative Wirtschaft von morgen sind.

Andererseits macht der Startup-Monitor deutlich, dass es noch viele Herausforderungen für Gründerinnen und Gründer gibt. Es geht daher darum, nicht nur nach Berlin oder München zu schauen, sondern die Potenziale bundesweit - in Bielefeld, Dresden oder Karlsruhe – zu nutzen und  Ökosysteme auszubauen. Dezentralität und Vielfältigkeit sind Stärken, um eine zukunftsfeste und profitable Wirtschaft aufzubauen.

Noch immer fehlt vielen Startups das nötige Kapital, um richtig zu wachsen, gerade angesichts der Corona-Krise. Die Bundesregierung hatte da viel und vollmundig versprochen – bei den Startups angekommen ist das Geld noch nicht. Zudem brauchen wir eine verstärkte Zusammenarbeit auf EU-Ebene, etwa durch den Ausbau des europäischen Wagniskapitalmarkts.

Neben Geld benötigen Startups Fachkräfte. Um den Wettbewerb darum für Startups spürbar zu erleichtern, wollen wir die Mitarbeiterbeteiligung in Startups und KMUs deutlich anheben. Schlussendlich wollen wir, dass mehr Frauen gründen. Diversität und Innovation sind zwei Seiten einer Medaille und immer noch bleibt davon zu viel Potenzial ungenutzt.