Pressemitteilung vom 31.01.2020

Tag der Feuchtgebiete: Klima- und Naturschutz zusammen denken!

Zum World Wetlands Day/Tag der Feuchtgebiete am Sonntag, 02.02.2020, erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

Gesunde Moore, Auen, Flüsse, Seen und Seegraswiesen sind in Deutschland rar geworden. Moore werden entwässert, Auen zerstört und Flüsse begradigt. Dabei sind sie äußerst bedeutsam für den Natur- und Klimaschutz. Gesunde Ökosysteme speichern Kohlenstoff, halten Wasser in der Landschaft, sind Lebensraum für eine Vielzahl von Arten und wirken positiv auf das Klima vor Ort und weltweit. Naturschutz spielt auch für den Klimaschutz eine zentrale Rolle. Wir müssen diese wertvollen Feuchtgebiete besser schützen und wiederherstellen.

Wir fordern deshalb ein umfassendes Moorschutzprogramm, mit dem Moore wieder renaturiert werden und die Förderung von Bewirtschaftungsformen, die im Einklang mit der Natur stehen anstatt diese wichtigen Ökosysteme zu zerstören. Die Bundesregierung muss endlich einen Plan für den besseren Schutz unserer Gewässer vorlegen. Wir müssen weg von der industriellen Landwirtschaft mit zu viel Pestiziden und Dünger, hin zu einer Landwirtschaft, die das Klima und die Artenvielfalt schützt.

Hintergrund:

Am Sonntag, den 02.02. ist der World Wetlands Day/Tag der Feuchtgebiete. Er geht zurück auf die Verabschiedung der Ramsar-Konvention, die am 2. Februar 1971 in der iranischen Stadt Ramsar unter dem Titel "Übereinkommen über den Schutz von Feuchtgebieten, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Wattvögel, von internationaler Bedeutung" geschlossen wurde. Mehr Informationen:

https://www.worldwetlandsday.org/

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Steffi Lemke
Parlamentarische Geschäftsführerin Sprecherin für Naturschutzpolitik