Pressemitteilung vom 08.07.2019

Wahlen in Griechenland: Nordmazedonien muss sich auf neue griechische Regierung verlassen können

Anlässlich der Wahlen in Griechenland erklärt Manuel Sarrazin, Sprecher für Osteuropapolitik:

Wir gratulieren Kyriakos Mitsotakis zu seinem Wahlsieg und wünschen ihm politischen Mut und europäische Weitsicht für die anstehenden Herausforderungen.

Kyriakos Mitsotakis darf die Zukunft Nordmazedoniens nicht aufs Spiel setzen. Der Namensstreit zwischen beiden Ländern ist gelöst und muss es bleiben. Alle europäischen Regierungen sollten deshalb die EU-Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien im Herbst eröffnen. Alles andere wäre unverantwortlich und eines europäischen Miteinanders nicht würdig.

Mit Alexis Tsipras wurde ein mutiger Europäer abgewählt. Er hat nicht nur Griechenland aus dem Euro-Rettungspaket herausgeführt und wichtige Reformen umgesetzt. Mit der Lösung des Namensstreits mit Nordmazedonien hat er auch europäische Geschichte geschrieben. Dafür gebührt ihm und dem mazedonischen Premier Zoran Zaev großer Dank. In Zeiten von endlosen Brexit-Dramen und plumpem Populismus haben beide eindrücklich bewiesen, dass nur europäisches Miteinander zu tragfähigen Lösungen führen kann.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher