Pressemitteilung vom 20.03.2020

Weltwassertag: Trinkwasserversorgung langfristig sichern

Zum Weltwassertag am 22. März unter dem Motto "Wasser und Klimawandel" erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik:

In Deutschland ist es bislang selbstverständlich, dass sauberes Trinkwasser aus der Leitung kommt. Doch auch bei uns gerät die wichtige Ressource Wasser zunehmend unter Druck. Extremwetterereignisse wie langanhaltende Dürreperioden, Hochwasser oder Starkregen stellen die Wasserversorgung vor immer größere Herausforderungen.

Schon jetzt kommt es in trockenen Sommermonaten lokal zu Wasserknappheit oder extremem Niedrigwasser in Flüssen und Seen. Das erhöht den Druck auf die Grundwasserreserven, denn die Landwirtschaft wird mehr und mehr Wasser benötigen. In einigen Regionen Deutschlands kann das zu Interessenkonflikten um die Nutzung von Wasser führen.

Die Bundesregierung muss klare Vorkehrungen treffen, um die öffentliche Wasserversorgung langfristig sicherzustellen. Hierzu gehören ein klarer Vorrang für die Trinkwasserversorgung vor allen anderen Nutzungsinteressen und ein vorsorgender Schutz unseres Wassers vor Umweltgiften. Je stärker die Wasserressourcen verschmutzt sind, desto weniger Grundwasser steht für die Nutzung zur Verfügung.

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