Statement 22.04.2016

Friedrich Ostendorff zu Meldungen über Fortschritte bei der Erkennung von männlichen Küken im Ei

zu den Meldungen über Fortschritte bei der Erkennung von männlichen Küken im Ei (Alternative zum Kükenschreddern) erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

 

Die Dresdner Methode weiß noch keine Lösung auf die Frage, wie das Loch in der Eischale sicher und automatisiert verschlossen werden kann. Noch sterben viele Embryos oder sind beim Schlupf lebensunfähig. Diese von Minister Schmidt erwünschte Methode ändert auch nichts an dem irrsinnigen System, männliche Küken schnell zu vernichten. Der Landwirtschaftsminister sollte nicht auf teure und unausgereifte Methoden setzen. Es geht besser: Wir wollen Tiere züchten, die nicht wegen einseitiger Hochleistungszucht weggeworfen werden. Das Zweinutzungshuhn ist die bestmögliche Lösung.

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