Statement 26.04.2016

Friedrich Ostendorff zum Preisverfall bei Milch

Zu Aussagen des deutschen Handelsverbandes über die Verantwortung des Lebensmitteleinzelhandels für den Preisverfall bei Milch erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

„Es ist beschämend, wie sich Herr Greuth als Geschäftsführer des Handelsverbandes herausreden will. Es ist doch ganz offensichtlich, wie der Handel die Mengenüberschüsse für ein gnadenloses Preisdiktat ausnutzt. Diese Verantwortung kann er nicht von sich wegschieben. Es ist eine Schande, dass ein Liter Milch in manchen Discountern im Moment unter 60 Cent kostet. Die Aussage von Stefan Genth, ein höherer Milchpreis nütze den Bäuerinnen und Bauern nicht, ist zynisch. So eine Preispolitik ruiniert die bäuerlichen Betriebe. Ich fordere den Handel auf, angemessene Erzeugerpreise zu verhandeln und das Preisdumping bei tierischen Produkten zu unterlassen.“

4399033