Statement 18.08.2016

Britt Haßelmann zur doppelten Staatsbürgerschaft

Zu den Äußerungen von Michael Grosse-Brömer, der sich gegen die doppelte Staatsbürgerschaft ausgesprochen hat, erklärt Britta Haßelmann, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin:

„Die Union sollte die Realität unserer Einwanderungsgesellschaft im Jahr 2016 einfach mal anerkennen, anstatt eine Abkehr von der doppelten Staatsbürgerschaft zu verlangen und diese mit der aktuellen Sicherheitsdebatte zu vermengen.
Vielmehr wäre heute wichtig, den Schritt zur konsequenten Umsetzung des Geburtsprinzips im Staatsbürgerschaftsrecht zu verankern, wie etwa in Kanada oder den USA. Wer in Deutschland geboren wird, soll die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen, wenn zumindest ein Elternteil sich hier rechtmäßig aufhält. Das wäre ein wichtiger Schritt für die Integration.“

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