Statement 06.12.2016

Katja Dörner zur Kommission zur Aufarbeitung von Kindesmissbrauch

Zu den heute bekanntgegebenen Zahlen der Kommission zur Aufarbeitung von Kindesmissbrauch erklärt Katja Dörner, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende:

„Die Vielzahl an Anmeldungen zu vertraulichen Anhörungen macht deutlich, wie wichtig die Arbeit der Aufarbeitungskommission ist. Die Kommission braucht umso mehr verlässliche Rahmenbedingungen. Dazu gehört nicht nur eine gesicherte Finanzierung, auch über 2019 hinaus, sondern auch eine gesetzliche Grundlage, die es ihr ermöglicht, Akten einzusehen oder Vorladungen auszusprechen. Es ist nicht akzeptabel, dass die Kommission ihre Arbeit bereits im nächsten Jahr einschränken muss, weil die finanzielle Ausstattung nicht ausreichend ist.“

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