Statement 07.12.2016

Katrin Göring-Eckardt zum Beschluss der CDU, die doppelte Staatsbürgerschaft zu kippen

Zum Beschluss der CDU, die doppelte Staatsbürgerschaft zu kippen, erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzender

„Die CDU steht als innenpolitischer Zauberlehrling da. Die von der CSU und CDU-Hardlinern losgetretene Debatte um mehr Zumutungen für Migranten bekommt die Führung nicht mehr in den Griff. Es ist eine Sache, auf einem Parteitag mal die populistische Sau rauszulassen. Eine ganz andere Sache ist es, dass sich zwischen dem Image Angela Merkels und der echten Politik ihrer Partei eine immer größere Kluft auftut. Statt die wachsende Zahl von Menschen mit Migrationshintergrund zu integrieren, setzen Teile der Partei auf immer mehr Abgrenzung. So organisiert man keinen Zusammenhalt.“

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