Statement 14.12.2016

Oliver Krischer zu neuen Manipulationsvorwürfen in der Abgas-Affäre gegen Audi

Zu neuen Manipulationsvorwürfen in der Abgas-Affäre gegen Audi erklärt Oliver Krischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender:

„Wieder einmal ist es nicht Minister Dobrindt sondern eine Einrichtung im Ausland, die weitere Abgasmanipulationen ans Licht bringt. Dobrindt klärt nichts auf, er ist wie ein Schutzpatron der Trickser und Betrüger. Die Vorwürfe des JRC bestätigen, dass Dobrindts Untersuchungskommission dem Image der Autoindustrie und nicht der Aufklärung dienen sollte. Nach eineinhalb Jahren Nicht-Aufklärung des Abgasskandals durch Dobrindt und seine Beamten, brauchen wir Ergebnisse. Der Wolfsburger Konzern kommt aus dem Abgas-Sumpf nicht heraus. Statt alle Karten auf den Tisch zu legen und Konsequenzen zu ziehen, weist eine europäische Institution jetzt die nächste Abgasmanipulation nach. Bei VW und Audi scheint man bis heute der Auffassung zu sein, dass Aussitzen die richtige Strategie ist. Der Abgasskandal ist aber keine Grippe, die irgendwann von alleine vorbeigeht, wenn man nichts tut.“

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