Statement 13.01.2016

Chris Kühn zu Wohnungsbauförderung

PRESSEDIENST
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18. WP – 13.01.2016

Zu Gabriels Vorschlag, die lineare Abschreibung im Wohnungsbau zu erhöhen erklärt Chris Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik:

„Die Erhöhung der linearen Abschreibung ist der falsche Weg. Dadurch wird jeder Neubau gefördert, auch teure Luxuswohnungen. Das Gießkannenprinzip wird nicht dazu führen, dass es in Deutschland mehr bezahlbaren Wohnraum gibt. Im Gegenteil, Gabriel würde vor allem Mitnahmeeffekte im hochpreisigen Segment anreizen. Die letzte Erhöhung der Mittel für den sozialen Wohnungsbau war tatsächlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir brauchen mindestens zwei Milliarden jährlich, um günstigen Wohnraum zu schaffen. Eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit kann hier einen zusätzlichen Beitrag leisten.

Die Erhöhung der linearen Abschreibung ist der falsche Weg. Dadurch wird jeder Neubau gefördert, auch teure Luxuswohnungen. Das Gießkannenprinzip wird nicht dazu führen, dass es in Deutschland mehr bezahlbaren Wohnraum gibt. Im Gegenteil, Gabriel würde vor allem Mitnahmeeffekte im hochpreisigen Segment anreizen. Die letzte Erhöhung der Mittel für den sozialen Wohnungsbau war tatsächlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir brauchen mindestens zwei Milliarden jährlich, um günstigen Wohnraum zu schaffen. Eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit kann hier einen zusätzlichen Beitrag leisten.“

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