Statement 13.01.2016

Ulle Schauws zum DIW-Bericht

PRESSEDIENST
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18. WP – 13.01.2016

Zum DIW-Bericht zum Frauenanteil in Führungsetagen erklärt Ulle Schauws, Sprecherin für Frauenpolitik:

„Die Entwicklung zu Gleichberechtigung in den Führungsgremien deutscher Unternehmen ist frustrierend.‎ Bei den Dax-30-Unternehmen sieht es nicht ganz so düster aus. Das zeigt, dass eine klare gesetzliche Quote mit Sanktionen und vor dem Hintergrund des großen öffentlichen Interesses durchaus wirkt. Die Masse der 3500 weiteren Unternehmen ist dagegen deutlich langsamer bis widerwillig auf dem Weg. Das zeigt, dass freiwillige Zielvorgaben ohne Sanktionen nicht ausreichen. Deshalb fordern wir eine klare Quote von 40 Prozent für börsennotierte und mitbestimmungspflichtige Unternehmen. Das betrifft immerhin 3500 Unternehmen.“

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