Statement 02.06.2016

Ulle Schauws zum Entgeltgleichheitsgesetz

Zur nicht erfolgten Einigung der großen Koalition beim Entgeltgleichheitsgesetz erklärt Ulle Schauws, Sprecherin für Frauenpolitik:

"Es ist ein Armutszeugnis, dass sich die Große Koalition gestern Abend wieder nicht auf ein Entgeltgleichheitsgesetz einigen konnte. Es reicht aber nicht aus, die gravierende Lohnlücke zwischen Frauen und Männern jedes Jahr immer nur aufs Neue zu beklagen. Nein, es muss endlich gehandelt werden. Die Union muss sich bewegen und darf nicht, wie schon bei der Quote, vor der Wirtschaft einknicken. Wir dürfen nicht länger hinnehmen, dass Deutschland bei der Entgeltgleichheit weiter zu den Schlusslichtern in Europa gehört. Was wir endlich brauchen, ist ein Entgeltgleichheitsgesetz, das allen Frauen nutzt und wirksam umsteuert hin zu einer gleichwertigen und gerechten Bezahlung von Frauen."

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