Statement 21.03.2016

Friedrich Ostendorff zur Ausweitung der Eierkennzeichnung

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik, zur Forderungen des Bundesverbandes Deutsches Ei nach einer Ausweitung der Eierkennzeichnung:

„Wir begrüßen den Vorstoß, dass auch Eier in verarbeiteten Produkten gekennzeichnet werden. Die Verbraucherinnen und Verbraucher wollen mehr Qualität und mehr Tierschutz. Wir müssen sie dazu in die Lage versetzen, sich für Produkte aus tiergerechter Haltung zu entscheiden. Sie müssen endlich erkennen können, wenn etwa Käfigeier aus hier verbotener Haltung aus der Ukraine oder Weißrussland in verarbeiteten Produkten untergejubelt werden. Eine solche Kennzeichnung wäre ein doppelter Gewinn: Für die Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich für mehr Tierschutz entscheiden können und für die Bäuerinnen und Bauern, die in Deutschland Hennen halten und im Moment mit billigem Ei-Pulver aus Käfig-Eiern konkurrieren müssen. Doch einmal mehr beweist der Landwirtschaftsminister: Er unternimmt nichts, sondern lässt die Wirtschaft alles regeln. Ein Armutszeugnis.“

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