Statement 22.03.2016

Harald Terpe zur Empfehlung des Deutschen Ethikrates zu Embryospende

Harald Terpe MdB zur Empfehlung des Deutschen Ethikrates bezüglich einer gesetzlichen Regelung bei der Embryospende:

„Die Zulassung der Embryospende darf nicht zur Einführung der Eizellspende durch die Hintertür führen. Es muss sichergestellt sein, dass es sich dabei um Ausnahmefälle handelt und die Produktion überzähliger Embryonen zukünftig möglichst vermieden wird. Dafür ist auch eine Klarstellung der sogenannten Dreierregel nötig. Zudem darf die Vermittlung von überzähligen Embryonen nicht länger in der Hand von privaten Reproduktionszentren liegen. Das Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung muss deshalb durch eine staatliche Regulierung gewährleistet sein. Nicht nachvollziehbar ist, warum die Mehrheit des Ethikrates Verheirateten und eingetragenen Lebenspartnerschaften ein Adoptionsrecht zugestehen will, nicht aber Lebensgemeinschaften ohne Trauschein. Ausschlaggebend sollte allein das Kindeswohl sein, nicht der rechtliche Status der Eltern.“

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