Statement 29.11.2016

Oliver Krischer zur Ladeinfrastruktur für E-Autos

Zu Ankündigungen der Automobilindustrie für den verstärkten Aufbau von Ladeinfrastruktur für E-Autos erklärt Oliver Krischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender: 

„Das Nichtstun von Verkehrsminister Dobrindt bei der Ladesäulen-Infrastruktur führt nun sogar dazu, dass die Autokonzerne eigene Ladesäulen aufbauen. Das ist für Dobrindt beschämend. Die Bundesregierung ist nicht in der Lage, den Ausbau zu organisieren. Nur ein kleines Förderprogramm zu machen, den Ausbau aber ansonsten dem Zufall ist überlassen, kann nicht die riesigen Löcher bei der Landeinfrastruktur schließen. Wir begrüßen daher die Entscheidung der Autokonzerne. Das war höchste Zeit. Nur so kann es gelingen, in wenigen Jahren ein flächendeckendes Netz von Stromtankstellen aufzubauen, das auch steigender Nachfrage gewachsen ist. Verkehrsminister Dobrindt muss statt seinem Chaosprojekt PKW-Maut den Ausbau der E-Ladesäuleninfrastruktur endlich zu seiner Priorität machen. Alles andere schadet der Zukunftsfähigkeit der deutschen Automobilbranche.“

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