Statement 22.11.2016

Peter Meiwald zur freiwilligen Initiativen gegen Einweg-Kaffeebecher

Zu Äußerungen von Umweltministerin Barbara Hendricks für mehr freiwillige Initiativen gegen Einweg-Kaffeebecher erklärt Peter Meiwald, Sprecher für Umweltpolitik:

"Freiwillige Initiativen sind gut, können aber angesichts der Berge von 2,8 Milliarden Einwegbechern im Jahr nicht die alleinige Antwort sein. Eine Lizensierungspflicht für Einwegbecher im neuen Verpackungsgesetz könnte helfen. Bisher enthält der Entwurf des Verpackungsgesetzes keine Anreize zur Abfallvermeidung. Irritierend ist zudem, wenn die Ministerin ein Mehrwegsystem für Kaffeebecher lobt, aber die Mehrwegquote für Getränkeflaschen streicht. Das ist ein umweltpolitscher Eiertanz. Wer Mehrwegsysteme gut findet, darf die Mehrwegquote nicht streichen."

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